Der Nachgeschmack.

reloaded vom alten blog.

Nachgeschmäcke sind immer wichtig, finde ich.

egal wie gut mir etwas geschmeckt hat; hat es einen schlechten,fragwürdigen,ekligen oder grässlichen nachgeschmack, werd ich mir das nächste mal überlegen ob ich es nochmal essen will. oder einen kaugummi bereitlegen.

der nachgeschmack von streit und ärger am vorabend ist auch unschön. und da hilft leider kein kaugummi.

es herrscht eine angespannte stimmung, in der man betont vorsichtig miteinandern umgeht um weiteren konfliktausbrüchen vorzubeugen. man unterdrückt nur ziemlich arg den wunsch, eine neue diskussion anzufangen, geschirr auf den boden zu schmeissen oder feste aufzustampfen.

aus irgendeinem grund erinnert mich der nachgeschmack von streit daran, beim tanken an der tankstelle ein feuerzeug aus der hose zu ziehen und damit total ungezwungen rumzuzündeln.

Zum Glück war ich heute an keiner Tankstelle, sondern habe 20 Stunden geschlafen und mich in meinem Zimmer verbarrikadiert um möglichst viel des Tages zu verpassen und meine verständnislose Umwelt so gut wie möglich zu meiden. Hat ja auch mehr oder weniger geklappt. Und noch dazu hat der Tag alleine mit mir selbst einige interessante Gedankengänge, Selbstgespräche und neue Bookmarks im Internet ergeben.

So,… für heute nacht habe ich auch ein paar weitere sinnlose aktivitäten auf meiner Liste:

  • twittern
  • sims 2 spielen
  • dvd schauen
  • internetzen
  • mit dem kaninchen spielen
  • mich in verschiedene dinge reinsteigern
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Eine Antwort zu “Der Nachgeschmack.

  1. (Wow, Dein neuer Blog ist sogar schon bei Google. Dachte schon, Deine Spur verloren zu haben.)

    Nachgeschmäcke – überhaupt Erinnerungen – sind wichtig, auch als Orientierungshilfe.
    Das auf unangenehme Erinnerungen zu fokussieren ist vielleicht ein Relikt der Evolution – versperrt aber allzuleicht den Blick auf das Schöne (das viel zu schnell wieder in Vergessenheit gerät!).

    Der Kaugummi hat seine Berechtigung, insofern er den üblen Geschmack akut tilgen kann – nicht jedoch die Erinnerung daran. Da ist es auf jeden Fall besser, etwas wirklich Wohlschmeckendes nachzuschieben, oder, falls das gerade nicht verfügbar ist, es aus der Erinnerung hervorzukramen. (Das läßt sich üben. Versuch mal, Dich an das Gefühl zu erinnern, wie ein Jack Daniels langsam jede Ecke im Mund erobert!)

    Dein Blog gefällt (obwohl oder gerade weil es widersprüchlich ist) – ich komme bestimmt wieder/öfter vorbei!

    Paß derweil auf Dein großes Herz auf, Sonnenkind!

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