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Langsam. Vielleicht.

Seit fast zwei Jahren habe ich keien Fotos mehr gemacht.

Als sich damals die Ereignisse überschlagen haben, habe ich vieles verloren, auch die Gefühle, die ich sonst durch und in Fotos verarbeitet habe. Nichts auf der Welt hätte  die ungeheurere Sprachlosigkeit und Leere  ausdrücken oder darstellen können. Lieber schweigen als wieder und wieder am Versuch sich auszudrücken zu wollen kläglich zu scheitern.

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Versuche sind gescheitert.

Aufmunternde Worte haben nicht geholfen.

Der Kauf einer neuen und besseren Kamera hat nichts genutzt.

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Diese Woche habe ich dann doch noch einen Versuch gewagt.

Langsam.

Vielleicht.


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Veränderung.

„Veränderung“ ist meiner Meinung nach ein großes Wort;

hört sich ziemlich wichtig an, so wie Hoffnung, Entlassung oder Schwangerschaftstest.

Ich habe erst mal nachdenken müssen, was Veränderung alles bedeuten könnte,  da man mir geraten hatte, dass ich doch bitte versuchen solle, so viel wie möglich zu verändern, um mein Leben wieder besser in den Griff zu kriegen.

Bevor ich irgendetwas verändern kann, muss ich erst mal eine Bestandsaufnahme machen, von den Dingen bist jetzt vorhanden sind und damit verändert werden können.

  • Uni
  • Arbeit
  • essen
  • schlafen
  • traurig sein
  • das kaninchen streicheln
  • Laptop & Internet

(dazu noch Dinge, die mein Leben beinhalten sollte – idealerweise, versteht sich natürlich)

  • für Prüfungen lernen
  • Uni Arbeiten vorbereiten
  • Freunde
  • Hobbys
  • putzen & Ordnung schaffen

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Seit die rauschende Talfahrt meines Lebens vor 9 Monaten begonnen hat, habe ich nichts an meinem Tagesablauf verändert. Einzig und alleine fehlen einige entscheidene Elemente. Papa, (Ex)Freund, Freunde, Kreativität, jeden Tag aufwachen und sich auf etwas Freuen, Unterstützung, Vertrauen,…

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In der Theorie sieht das in meinem Kopf sehr einfach und logisch aus, ich sehe mich mit einem Hütchen aus Zeitungspapier mein Zimmer streichen, sehe mich beim ausprobieren neuer Sportarten und mit ausgefallenen Klamotten.
Die Praxis.

Nicht so einfach. Ich entscheide mich nicht gerne, ich werde nicht gerne zu (sofortigen und schnellen) Entscheidungen gedrängt.

Veränderung bedeutet aber leider, dass ich mich für verschiedene Dinge entscheiden muss, zum Beispiel für

  • eine neue Haarfarbe
  • Kleidungsstil
  • neue Farbe für mein Zimmer
  • neues Hobby

Fühle mich damit ein wenig überfordert, oder gelähmt und eingeschränk… wie ein Hamser in einem Plastiklaufball (ich nehme alles um mich wahr und habe ein Ziel, aber komme nicht daran heran weil mich diese blöde Plastikkugel einschränkt) …

Kleine Schritte machen.

Durchatmen.