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Die Tage sollen anders werden… blablabla

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Schon wieder.

Neuer Versuch.

v3.0 sozusagen.

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Neues Jahr, neues Glück. Sagt man. Jedes Jahr.


Wie viele Jahre müssen noch vergehen, damit meine Welt wieder anfängt sich zu drehen?

Tageweise, vielleicht auch mal eine Woche lange, bewegt sich was. Das passiert aber nur, wenn meine stillstehende, eingefrorene  kleine Welt mit den Gravitationskräften der Welt eines mir nahestehenden Menschen kollidiert.

Ich werde mitgerissen, mitgewirbelt und kurzzeitig ist in meinem Universum wieder alles so, wie es sein sollte. Bunt. Laut. Sterne.

Bis auf einmal wieder alles stillsteht, weil ich mich nicht bewegen kann.                 Lethargische Angst-Starre.

Zurück? Nie mehr.

Nach vorne? Abgrund.

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Ich weiß nicht.

Ich muss nachdenken. Schon wieder. Noch mehr.

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ein alter bekannter

Es ist ja doch noch da.

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Eigentlich dachte ich ja, ich wäre es los, es wäre verschwunden und würde so schnell nicht wieder kommen.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir das wirklich geglaubt habe.

Zumindest aber war ich mir sicher, ich hätte es ordentlich aufgeräumt, gut eingepackt, und es in irgendeiner Ecke wegversteckt.

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Unvorbereitet und überraschend. Jetzt trifft es mich dafür um so mehr.

Das Gefühl und die Einsicht.

Die Einsicht, dass es wohl nie ganz verschwunden war und meine Naivität, die mich das glauben lassen hat. Viel mehr wünschen lassen hat.

Das Gefühl von sprachloser, herzpochender Hilflosigkeit und lähmender Verzweiflung, das man mit niemandem teilen kann.

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Aufs Einschlafen warten.

nachtflug

Eigentlich will ich so viel sagen, ich will so viel schreiben, schreien oder auch flüstern aber die Worte gehen irgendwo in mir verloren.

Oder verhallen in der  unüberhörbaren  Stille die zwischen uns steht.

Ich wollte weinen und von meinen Zweifeln erzählen, damit mir jemand sagen kann, dass ich mir keine Gedanken  machen muss, dass alles doch total unbegründet ist.

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Ich vertagträume die Stunden und durchgrüble die Nächte.

Suche Synonyme für das Wort „apathisch“:

(gleichgültig, interesselos, lethargisch, träge, unbeteiligt, abgestumpft, dumpf, stumpf, tatenlos, indifferent, leidenschaftslos, passiv, phlegmatisch, unbewegt, unempfindlich)

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Buchstaben sind nicht von Dauer.

Das Durchstreichen tintenfrischer, nichtssagender Worte und leerer Sätze hinterlässt einen unbefriedigenden, leicht verzweifelten Nachgeschmack von Verärgerung.

Wunschliste.

Zum Geburtstag wünsche ich mir:

  • das alles wieder Gut wird.

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Diddle-Blöcke. Ein Tamagotchi. Ein Kaninchen. Computerspiele. Schokolade. Eine Sonnenblume. Ein Kuscheltier. Ohrringe. Bücher. DVDs. Gutscheine. Das Barbie-Haus mit Swimmingpool. Erdbeerkuchen. Bettwäsche. Die teuere braune Umhängetasche. Eine riesen Feier. Schuhe. Ein Furby. Ein Jo-Jo. Einen Gameboy. Nudeln mit Rahmsoße. Den grossen Kinder experimetierkasten…

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Noch nie habe ich einenGeburtstag mehr gefürchtet.

Noch nie habe ich mir zum Geburtstags nicht mehr gewünscht, als dass einfach nur alles wieder Gut wird.

Noch nie habe ich keinen Gebrustag haben wolle (damit die Leute mich in Ruhe lassen).

Noch nie habe ich einen Geburtstag gehabt an dem ich weiss, dass das, was ich mir wünsche nichts ist, was mir irgendjemand auf der Welt erfüllen kann.

Noch nie habe ich mir an einem Geburtstag gewünscht nicht hier sein zu müssen.

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Eigentlich ist es auch nur ein Tag wie jeder andere und ich wünschte, er würde auch von meiner Umwelt so behandelt werden.

Morgen sieht die Welt nicht anders aus und nur weil ich Gebruststag habe und mich für euch fröhlich bemühe zu lächeln heisst es nicht, dass ich es auch bin…

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Übermorgen ist der Spuk auf wieder vorbei und wir machen alle weiter mit unserem Alltagstrott.

Der Zahn Der Zeit

Der Zahn der Zeit.
Er nagt und knabbert.
Ganz heimlich still und leise und ehe ich mich versehen habe ist es schon 1 Monat später.
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Mein bald bevorstehender Geburtstag ist für mich kein Tag der Freude, sondern eher ein unausweichlicher Tag des Grauens, denn damit bestätigt mir die Zeit, dass wieder ein Jahr vergangen ist.
Ein unumgänglicher Meilenstein, sozusagen.
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Ich hab ein bisschen Angst vor dem Älterwerden, oder besser gesagt der Zeit.
Nicht vor dem Älterwerden wie in: Falten, Botox, graue Haare, senil und debil sein,… sonder eher Angst davor, noch eine lange Zeit so unglücklich und traurig zu sein wie die letzten Monate.
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Es sind schon 9 Monate vergangen aber mein kleines, betongraues Herz hat immernoch große Risse. Ich habe Angst, dass noch viel mehr Zeit ins Land streicht, bis ich diese Risse kitten kann. Ich habe Angst, dass noch mehr Zeit verstreicht in der ich immernoch hilflos zusehen muss wie das Leben und andere fröhliche Menschen an mir vorbeihetzen ohne sich umzudrehen. Und der Geburtstag, in einernhalb Wochen ist wie ein Schild, dass ich nicht umgehen kann welches mir sagt:

„Sie sind jetzt schon fast 10 Monate unglücklich! Herzlichen Glückwunsch!“

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Wo ich aber auch gerade schon beim Zahn der Zeit und und bei „nagen“ bin, bietet sich auch an,  mein kleines Nagezähnchen, a.k.a Kaninchen Maja  in diesen Blogpost mit einzubringen.

Als Prokrastinationsmaßnahme habe ich heute ein wenig mein Fotoarchiv aufgeräumt und  ein paar Bilder von dem Tag, an dem ich Maja bekommen habe, gefunden.

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Konnte ich gar nicht glauben, wie klein, putzelig und süß sie „damals“ war und wie sich das in diesem einen verstrichenen Jahr verwachsen hat. Damit ist bewiesen, auch an Nagetieren nagt der zahn der Zeit!

Maja 1

maja 2

maja 3

Habe gerade beschlossen, dass ich dem Ninchen wohl auch mal einen Blogeintrag widmen werde (irgendwann!)

Veränderung.

„Veränderung“ ist meiner Meinung nach ein großes Wort;

hört sich ziemlich wichtig an, so wie Hoffnung, Entlassung oder Schwangerschaftstest.

Ich habe erst mal nachdenken müssen, was Veränderung alles bedeuten könnte,  da man mir geraten hatte, dass ich doch bitte versuchen solle, so viel wie möglich zu verändern, um mein Leben wieder besser in den Griff zu kriegen.

Bevor ich irgendetwas verändern kann, muss ich erst mal eine Bestandsaufnahme machen, von den Dingen bist jetzt vorhanden sind und damit verändert werden können.

  • Uni
  • Arbeit
  • essen
  • schlafen
  • traurig sein
  • das kaninchen streicheln
  • Laptop & Internet

(dazu noch Dinge, die mein Leben beinhalten sollte – idealerweise, versteht sich natürlich)

  • für Prüfungen lernen
  • Uni Arbeiten vorbereiten
  • Freunde
  • Hobbys
  • putzen & Ordnung schaffen

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Seit die rauschende Talfahrt meines Lebens vor 9 Monaten begonnen hat, habe ich nichts an meinem Tagesablauf verändert. Einzig und alleine fehlen einige entscheidene Elemente. Papa, (Ex)Freund, Freunde, Kreativität, jeden Tag aufwachen und sich auf etwas Freuen, Unterstützung, Vertrauen,…

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In der Theorie sieht das in meinem Kopf sehr einfach und logisch aus, ich sehe mich mit einem Hütchen aus Zeitungspapier mein Zimmer streichen, sehe mich beim ausprobieren neuer Sportarten und mit ausgefallenen Klamotten.
Die Praxis.

Nicht so einfach. Ich entscheide mich nicht gerne, ich werde nicht gerne zu (sofortigen und schnellen) Entscheidungen gedrängt.

Veränderung bedeutet aber leider, dass ich mich für verschiedene Dinge entscheiden muss, zum Beispiel für

  • eine neue Haarfarbe
  • Kleidungsstil
  • neue Farbe für mein Zimmer
  • neues Hobby

Fühle mich damit ein wenig überfordert, oder gelähmt und eingeschränk… wie ein Hamser in einem Plastiklaufball (ich nehme alles um mich wahr und habe ein Ziel, aber komme nicht daran heran weil mich diese blöde Plastikkugel einschränkt) …

Kleine Schritte machen.

Durchatmen.